Feuerwehr
Marburg - Mitte

  • Freiwillige Feuerwehr Marburg-Mitte

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Heißer aber ruhiger Juli

Die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Mitte wurde im Juli zu insgesamt 32 Einsätzen alarmiert, womit der Monat nach einem rekordverdächtigen Juni wieder dem langfristigen Durchschnitt entspricht. 23 mal war die Alarmierung auf ein Stichwort der Kategorie „Feuer“ zurückzuführen, neun mal waren es Hilfeleistungen. Alleine elf mal kam es zu ausgelösten Brandmeldeanlagen, sechs mal zu ausgelösten Heimrauchmeldern.

 

Geprägt wurde der Monat vor allem durch enorme Hitze mit neuen Rekordtemperaturen. Zum einen führt jeder „normale“ Einsatz hierdurch zu einer höheren Belastung für die Feuerwehrangehörigen. Zum anderen ist die Hitze, verbunden mit anhaltender Trockenheit eine Gefahrenquelle für Wald- und Vegetationsbrände. So kam es am 6. Juli gleich zu zwei Flächenbränden im Landkreis, zu denen jeweils das Großtanklöschfahrzeug des 1. Zuges hinzugezogen wurde. Dieses besitzt einen Wassertank mit 5000 Litern Inhalt und unterstützt die Feuerwehren im Landkreis bei Bränden, bei denen eine ausreichende Wasserversorgung schwierig ist, bspw. wenn offene Gewässer oder das öffentliche Hydrantennetz zu weit weg sind. Die beiden Brände in der Nähe von Sterzhausen sowie in der Nähe von Gladenbach konnten in guter Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Am 19. Juli kam es zu einem Gefahrguteinsatz auf dem Gelände der Universität. Dort wurde ein Päckchen mit einem zunächst nicht definierbaren Pulver aufgefunden. Da eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, alarmierte eine Mitarbeiterin richtigerweise die Feuerwehr. Wie es die Alarm- und Ausrückeordnung vorsieht, wurde der zuständige 2. Zug sowie der Fachdienst Brandschutz mit der Gefahrstoffkomponente der Stadt Marburg alarmiert. Das Päckchen wurde unter der Wahrung von Sicherheitsbestimmungen in einen luftdichten Behälter verpackt und zur weiteren Untersuchung mitgenommen. Die Analyse ergab, dass keine Gefahr hiervon ausging.

 

  

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